Wiener Tradition ohne Sauerteig: Dank diesem schnellen Teig haben Sie in 20 Minuten einen luxuriösen Strudel auf dem Backblech

Der Strudel ist ein Klassiker. Sie können es mit allem befüllen, was Sie möchten, und es ist immer lecker. Auch dieser ist ungesäuert und startklar!

Wenn man an Strudel denkt, assoziieren die meisten Menschen ihn mit Apfelstrudel und Österreich. Aber die Wahrheit ist, dass dieser ursprüngliche „gebackene Donut“ von den Türken erfunden wurde, die ihn aus geschichtetem Teig – Baklava – zubereiteten. Türkische Soldaten brachten ihn mit nach Österreich, und den Einheimischen gefiel er so gut, dass sie ihn zu ihrer eigenen österreichischen Spezialität machten – dem Apfelstrudel. Historisch gesehen stammt das erste schriftliche Rezept für Strudel aus den Jahren 1696–1697. Und da Wien das Herz der österreichisch-ungarischen Monarchie war, verbreitete sich das Strudelbacken bald auch nach Böhmen und Mähren.

Festliches Gebäck

Sauerteig, wie wir ihn heute kennen, ist eine Sache des 19. und 20. Jahrhunderts. Und er galt allgemein als eine umfassendere Form des klassischen Strudels. Der Teig war günstig, fluffig, sättigend und konnte mit allem gefüllt werden, was es zu Hause gab – von Mohn, Äpfeln, Nüssen bis hin zu Hüttenkäse. Ursprünglich wurde der Strudel nur an wichtigen Tagen wie Taufen, Weihnachten, Ostern oder dem Martinstag gebacken. Seine längliche Form ähnelte dem ewigen Kreislauf des Lebens. Die reichhaltige Füllung im Inneren wurde mit Fülle, Wohlbefinden assoziiert und repräsentierte Familienglück und „Einheit“.

Freude ohne Sauerteig

Im Laufe der Zeit entwickelte sich Strudel zu einem beliebten Dessert für Familienfeiern. Und heute gehört es zum üblichen süßen Gebäck zum Kaffee. Magst du ihn auch? Vielleicht hat Sie die lange Verarbeitung und das Aufgehen des Teigs bei der Zubereitung abgeschreckt. Heute haben wir jedoch ein Rezept für Strudel mit Sauerrahm, der geschmeidig und locker ist – auch ohne Sauerteig! Probieren Sie es aus und Sie werden es jedes Wochenende backen …

Variationen der Füllungen

Bevor Sie mit der Arbeit beginnen, heizen Sie den Backofen auf 180 °C vor. Aus 450 g gesiebtem Mehl, 250 g Butter, 180 g Sauerrahm und einer Prise Salz einen glatten Teig herstellen, den Sie anschließend 10 Minuten in der Kälte ruhen lassen. Dann teilen Sie die Masse in zwei Teile und rollen daraus jeweils eine rechteckige Platte mit einer Dicke von 4 Millimetern aus. Füllen Sie den Strudelboden mit allem, was Sie zu Hause haben. Hervorragend ist zum Beispiel die Apfelfüllung, die man aus 8 geriebenen Äpfeln, Rosinen, Zimt und Zucker macht… Auch die Hüttenkäsefüllung ist nicht schlecht – aus Hüttenkäse, Ei, Zucker und Rosinen… Wer Mohn liebt, braucht sich keine Sorgen zu machen und muss ihn nur noch zermahlen, in Milch mit Zucker, Zimt, einem Tropfen Rum aufkochen und fertig…

Füllen und „Rollen“

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Anschließend einfach die gewählte Füllung auf der gesamten Teigoberfläche verteilen. Rollen Sie den Plan zu einer Spirale und drücken Sie die Enden zusammen, damit die Füllung nicht ausläuft. Legen Sie den Strudel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und bestreichen Sie die Kuchenoberfläche mit verquirltem Ei, wodurch beim Backen ein „Glanzeffekt“ entsteht. Den Strudel im Ofen bei 180 °C etwa 20 Minuten backen.

Servieren mit Kaffee

Sobald Sie den Strudel aus dem Ofen nehmen, bestreuen Sie ihn mit Puderzucker, sodass eine feste, süße Kruste darauf entsteht. Nach dem Abkühlen den Kuchen in Stücke schneiden und mit Kaffee oder Tee servieren. Sie werden sehen, dass diese „cremige“ Variante fast genauso gut schmeckt wie der „Hefe-Klassiker“. Im Gegensatz dazu sparen Sie mit dieser Option Zeit, Mühe und Nerven. Und das Wichtigste: Es schmeckt großartig!

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