Das Kochen von Kartoffeln in Wasser ist eine seit Generationen bekannte Technik, die jedoch ihre Grenzen hat. Wasser ist neutral – es verleiht dem Gericht keine zusätzlichen Geschmacksnoten. Darüber hinaus gehen dabei einige der natürlichen Aromen und Nährstoffe in die Flüssigkeit über, die meist im Spülbecken landet. Dadurch schmecken die Kartoffeln aber gut Sie müssen nach dem Kochen oft intensiv gewürzt werden. Butter, Salz, Soße und Gewürze sollen den Mangel bei der thermischen Verarbeitung ausgleichen.
wirkt als natürlicher Aromaverstärker. Enthält Essenz aus Gemüse, Kräutern und Gewürzenwelches gerade im Gange ist Kochen nach und nach in die Kartoffeln eindringen. Dadurch werden sie ausdrucksvoller und geschmacksintensiver. Dadurch schmecken sie auch solo hervorragend. Und wenn sie zu Salaten hinzugefügt oder zu einem Püree verarbeitet werden, heben sie ihr Geschmacksprofil auf ein ganz neues Niveau.
Die Technik ist fast identisch mit dem Kochen in Wasser. Lediglich die Flüssigkeit verändert sich. schälen, waschen, ggf. schneiden und in einen Topf geben. Anstatt sie mit Wasser zu übergießen, verwenden wir heiße Gemüsebrühe.
Wichtig ist, dass genügend Flüssigkeit vorhanden ist, um die Kartoffeln zu bedecken, aber nicht zu viel. Das Kochen sollte reibungslos verlaufen bei mäßiger Hitze (Zu starkes Kochen kann die Struktur des Gemüses verschlechtern).
Die Brühe selbst kann verschiedene Formen annehmen:
- hausgemachter Gemüsesud,
- im Voraus zubereitete und im Kühlschrank aufbewahrte Brühe,
- Würfel- oder Konzentratversion.
Das beste Ergebnis erzielt man natürlich mit selbstgekochter Brühe, aber auch einfachere Varianten verbessern den Geschmack deutlich. Dies kann leicht erklärt werden, weil Kartoffeln haben eine Struktur, die Aromen schnell aufnimmt. Beim Kochen wirken sie wie ein Schwamm – sie nehmen die Aromen der Flüssigkeit auf, in der sie sich befinden. Das Wasser liefert nichts als Salz, während die Brühe das volle Spektrum pflanzlicher Noten mitbringt.
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