Was ist mit all dem Zeug aus dem Garten? Pflanzen wachsen schneller, als Sie sie verzehren können! Glücklicherweise gibt es einfache Möglichkeiten, Obst und Gemüse zu verarbeiten und aufzubewahren – vom klassischen Einmachen über das Trocknen bis hin zum modernen Einfrieren. Es darf nichts verschwendet werden. Werfen Sie einen Blick darauf.
Der späte Frühling ist in vollem Gange, der Sommer steht vor der Tür und Gärtner stehen bereits vor einem der häufigsten Probleme: Was tun mit der überschüssigen Ernte? Wenn Sie die Ernte gut pflegen, kann es passieren, dass, sobald Sie die erste Ernte geerntet haben, bereits die zweite im Garten auf Sie wartet. Heutzutage ist es üblich, das, was man nicht braucht, an die Nachbarn zu verschenken oder wegzuwerfen. Aber unsere Großmütter haben nie etwas weggeworfen. Vielleicht ist es also nicht ausgeschlossen, sich von ihnen inspirieren zu lassen und zu versuchen, die gesamte Ernte so zu verarbeiten, dass nichts verschwendet wird.
Was tun mit Resten aus dem Garten?
Die erste Option ist natürlich. Es ist einfach ein Klassiker. Es ist eine tolle Möglichkeit, Obst in Form von Kompott, Konfitüre, Marmelade und eingelegtem Gemüse in einer süß-sauren Marinade sinnvoll zu nutzen. Wenn Sie Lebensmittel richtig konservieren, können sie Monate oder sogar Jahre haltbar sein und den größten Teil ihres ursprünglichen Geschmacks während der gesamten Lagerung behalten. Diese Methode der Lebensmittelkonservierung gilt immer noch als die effektivste. Bewahren Sie die Gläser an einem kühlen, dunklen und trockenen Ort bei einer Temperatur von etwa 10 bis 20 Grad Celsius auf.
Wenn Sie Äpfel, Birnen, Pflaumen, Kräuter oder Pilze über einen längeren Zeitraum haltbar machen möchten, ist das Trocknen die ideale Lösung. Wenn Wasser aus Früchten, Kräutern oder Pilzen verdunstet, verlangsamt sich das Wachstum von Mikroorganismen, die eine schnellere Reifung und einen schnelleren Verderb bewirken, erheblich. Trockenfrüchte können mehrere Monate gelagert werden. Getrocknete Lebensmittel sollten ordnungsgemäß in luftdichte Behälter oder wiederverschließbare Beutel gegeben und an einem trockenen, dunklen Ort aufbewahrt werden.
Wenn Sie nicht wissen, was Sie mit überschüssigem Gemüse tun sollen, ist die Fermentierung eine gute Möglichkeit. Kohl, Gurken und einige Wurzelgemüsesorten werden in eine Salzlake gelegt, wo die Bakterien dann wirken. Dadurch erhalten Sie haltbare Lebensmittel, die auch nach dem Herausnehmen noch lecker sind. Lagern Sie fermentierte Lebensmittel an einem kühlen Ort, idealerweise im Keller oder Kühlschrank. Die niedrigere Temperatur verlangsamt den Fermentationsprozess und trägt dazu bei, dass das Gemüse seinen optimalen Geschmack und seine optimale Struktur behält.
Kühlen
Während unsere Großmütter hauptsächlich auf das Einmachen und Trocknen angewiesen waren, stehen uns glücklicherweise Gefrierschränke zur Verfügung. Durch das Einfrieren bleiben Lebensmittel lange und ohne großen Geschmacksverlust haltbar. So können Sie das überschüssige Obst und Gemüse abschneiden, in einem gut wiederverschließbaren Beutel aufbewahren und im Gefrierschrank aufbewahren, bis Sie es sich wieder merken. Die Temperatur im Gefrierschrank sollte idealerweise bei etwa -18 Grad Celsius liegen. Achten Sie darauf, die Beutel gut zu verschließen und sämtliche Luft aus ihnen zu entfernen, um ein Austrocknen und Erfrierungen zu verhindern.
