Es ist Zeit, Ihren Speiseplan aufzulockern: Gehen Sie auf die Wiese und holen Sie sich die Zutaten – sie sind kostenlos und voller gesunder Zutaten

Warum für Vitamine bezahlen, wenn sie direkt außerhalb der Stadt wachsen? Frühlingswiesen bieten eine kostenlose Vitaminbombe in Form von Löwenzahn, Brennnessel und Gänseblümchen. Alles, was Sie brauchen, ist eine Leinentasche, ein wenig Wissen und Sie können erstklassige Zutaten kostenlos mit nach Hause nehmen!

Der Frühling ist in vollem Gange, die Anzahlung für den Urlaub ist bezahlt und der Wunsch nach einer leichteren Kost beginnt ganz natürlich. Der Körper selbst verlangt nach einem langen Winter immer noch nach frischen Nährstoffen. Gehen Sie in diesem Moment auch zum nächsten Supermarkt, um Kohl, Karotten und anderes Gemüse für einen Salat zu kaufen? Das ist eine Option – und dann gibt es noch eine andere: Wenigen Menschen ist bewusst, dass die reichsten Vitaminbomben auf gewöhnlichen grünen Hängen außerhalb der Stadt wachsen.

Sehen Sie sich auch das YouTube-Video auf dem Kanal von Petra Lammas an – Die Kraft weiblicher Kreativität:

Ein sinnvoller Spaziergang in der Natur

Worauf sollten wir uns bei Frühlingsspaziergängen in der Natur konzentrieren? Schauen Sie sich einfach um und holen Sie sich zum Beispiel das Abendessen ab. Wilde Wiesenkräuter enthalten eine große Menge an Mineralien, die für unseren müden Körper die reinste Hilfe der Natur sind. Statt für teures Gewächshausgemüse auszugeben, nehmen Sie es einfach mit (damit die Kräuter unterwegs nicht verdampfen) und verbinden Sie einen gemütlichen Spaziergang mit einem kostenlosen „Einkauf“ erstklassiger Zutaten.

Löwenzahn und ihre Fähigkeiten

Schauen wir uns also genauer an, was wir erfolgreich einsetzen können, ohne eine einzige verdiente Krone wegzuwerfen. Eine tolle Grundlage für jeden Wildteller sind junge Löwenzahnblätter, die laut vielen ihrer Anhänger die Kraft der Erde in sich tragen. Ihr besonderer, leicht bitterer Geschmack erfordert zunächst etwas Toleranz, doch diese wertvollen Bitterstoffe wirken sich positiv auf die ordnungsgemäße Funktion der Gallenblase und die Leberreinigung aus. Wenn Sie befürchten, dass die Blätter im Salat zu scharf werden, hilft ein einfacher Trick: Wenn Sie sie vor der Zubereitung etwa zwanzig Minuten in lauwarmem Salzwasser einweichen, wird die unangenehme Bitterkeit zuverlässig gemildert. Es ist einfach, nicht wahr?

Haben Sie keine Angst vor Brennnesseln

Ein weiterer unschätzbarer Schatz, der buchstäblich bei jedem Schritt wächst, sind junge Frühlingsnesseln. Damit uns diese stechenden Triebe nicht die Zunge verbrennen, genügt es, die frisch gepflückten Spitzen kurz mit heißem Wasser abzubrühen oder die Blätter gründlich mit einem Nudelholz zu rollen. Die Brennnessel zeichnet sich vor allem durch ihren hohen Eisengehalt aus, weshalb sie die Blutzirkulation reinigt und als absolut vollwertige Zutat in der Küche fungiert. Fein gehackte, gedämpfte Blätter verleihen jedem Gericht einen angenehm erdigen Geschmack und eine satte Farbe.

Gänseblümchen zur Dekoration und für die Gesundheit

Kleine und zarte Gänseblümchen werden zum perfekten optischen und geschmacklichen Blickfang unserer Wiesenküche. Diese unscheinbaren Pflanzen enthalten eine große Menge an heilenden Saponinen und Schleimstoffen, die den Stoffwechsel hervorragend unterstützen und zur Beruhigung der Atemwege beitragen. Gänseblümchen haben einen milden, leicht nussigen Geschmack, der sie in Salaten sehr beliebt macht. Sie müssen lediglich die ganzen Blüten auf das zubereitete Essen streuen und schon wird selbst ein gewöhnliches Mittagessen zu einem wunderbaren Kunstwerk. Und wovon reden wir: Wenn wir sie zum Beispiel auf den bei Kindern oft verfluchten Spinat oder in die Suppe geben, werden sie das Essen mit Sicherheit mit mehr Begeisterung genießen. Wer würde sich nicht gerne auf eine blühende Wiese wagen?

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Wann und wo abholen?

Beim Sammeln auf der Wiese gilt es natürlich einige wichtige Regeln zu beachten, um die Gesundheit nicht zu gefährden. Wir müssen immer nach sauberen Orten wie Waldlichtungen oder abgelegenen Wiesen abseits stark befahrener Straßen und Bereiche suchen, in denen Züchter mit ihren Hunden spazieren gehen. Selbst an den Rändern chemisch behandelter Felder sollten wir uns niemals sammeln, da sonst schädliche Spritzer in das umliegende Land gelangen könnten. Am besten sammelt man Kräuter an den richtigen Stellen, idealerweise bei trockenem und sonnigem Wetter, wenn sie die höchste Wirkstoffkonzentration aufweisen.

Es liegt an uns…

Die Herstellung des Wiesensalats selbst ist dann nur noch eine Frage der Fantasie eines jeden von uns und der aktuellen Vorräte im Kühlschrank. Wildgrüne Blätter passen gut zu einem gekochten Ei, Radieschenscheiben, frischem Ziegenkäse oder gerösteten Sonnenblumenkernen. Das natürliche Aroma der Wildkräuter kommt am besten zur Geltung, wenn der Salat mit einem einfachen Dressing aus Olivenöl, einem Tropfen Zitrone und einem Teelöffel (vorzugsweise Wald-)Honig garniert wird. Das Entdecken dieser vergessenen Geschmäcker bringt große Abwechslung mit sich, die uns dem natürlichen Rhythmus der Natur ein Stück näher bringt. Es ist wirklich einen Versuch wert.

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