Nach dem Kartoffelkochen drehen die meisten von uns ohne nachzudenken automatisch den Wasserhahn auf und gießen das Wasser aus. Gleichzeitig verbleibt darin Stärke, die aus einer gewöhnlichen Soße eine perfekt glatte und cremige Soße machen kann. Alte Kochbücher ließen diesen Trick nicht zu, und selbst erfahrene Köche greifen heute wieder darauf zurück.
Die meisten Menschen schütten das Wasser aus Salzkartoffeln ohne nachzudenken in die Spüle. Aber es ist eine Schande. Es enthält Stärke, die Saucen auf natürliche Weise andicken und ihnen eine weiche, samtige Konsistenz verleihen kann. Schon unsere Großmütter wussten es gut, und heute entdecken Profiköche den gleichen Trick wieder. Eines der Rezepte, bei denen Kartoffelwasser vollständig verwendet wird, ist das alte mit Majoran.
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Auf den ersten Blick ist dies ein ganz gewöhnliches Gericht. Es braucht weder Sahne noch Mehl, aber die Soße ist wunderbar glatt. Das Geheimnis liegt genau im Wasser, in dem die Kartoffeln gekocht wurden. Die freigesetzte Stärke verdickt es auf natürliche Weise und verleiht ihm einen volleren Geschmack, ohne schwer zu sein. Im Sommer eignet es sich auch als leichtes Mittagessen mit Salzkartoffeln oder .
„Das Schöne an dieser Soße ist, dass sie leicht an den Geschmack angepasst werden kann. Sie wird noch ausgeprägter, wenn Sie am Ende einen Löffel Sauerrahm oder ein Stück Butter hinzufügen, wodurch sie schön weich wird. Eine Prise Muskatnuss, eine Handvoll frisch gehackte Petersilie oder Schnittlauch und ein paar Tropfen Zitronensaft gleichen den Knoblauch aus. Wenn Sie sie zu Fleisch servieren, versuchen Sie, etwas knusprigen Speck oder sautierte Waldpilze hinzuzufügen“, rät Chefkoch David Šlapák iReceptář-Leser.
Kartoffelwasser hat in der Küche mehr Verwendungsmöglichkeiten, als Sie denken
Beim Kochen von Kartoffeln werden Stärke und einige Mineralien an das Wasser abgegeben. Die Stärke wirkt als natürliches Verdickungsmittel, sodass die Flüssigkeit nicht ausgeschüttet werden muss. Lassen Sie es einfach etwas abkühlen und verwenden Sie es zum Zubereiten von Soßen, Suppen oder salzigen Teigen.
Dasselbe Prinzip nutzen Köche auch für Nudelwasser. Dank der Stärke verbindet sich die Sauce besser mit den anderen Zutaten und erhält eine cremigere Konsistenz, ohne dass zusätzliche Verdickungsmittel hinzugefügt werden müssen.
Rezept für eine milde Kartoffelsauce mit Knoblauch und Majoran
Rohstoffe:
- 1 Liter gekochtes Kartoffelwasser
- 4 bis 5 Knoblauchzehen
- 1 Zwiebel
- 2 Esslöffel Butter
- 1 Esslöffel Mehl
- 1 Teelöffel getrockneter Majoran
- Salz
- frisch gemahlener Pfeffer
- frische Petersilie zum Garnieren
Verfahren:
Die fein gehackte Zwiebel in der Butter anbraten. Mehl darüberstreuen und eine leichte Mehlschwitze zubereiten. Nach und nach das noch warme Wasser von den Salzkartoffeln abgießen und gründlich vermischen, damit sich keine Klumpen bilden.
Zerdrückten Knoblauch, Majoran, Salz und Pfeffer hinzufügen und etwa fünfzehn Minuten lang langsam sprudeln lassen. Zum Schluss die Soße abschmecken und vor dem Servieren mit gehackter Petersilie bestreuen.
Es wird mit Salzkartoffeln, einem pochierten Ei oder gebratenem Fleisch serviert.
Kartoffelwasser kann auch in anderen Rezepten verwendet werden. Sie können es zu Gemüsesuppen, Hülsenfrüchtegerichten oder bei der Herstellung von Hefeteig hinzufügen. Dank seines Stärkegehalts sorgt es für eine feinere Textur und verleiht Gerichten einen volleren Geschmack. Manchmal reicht es aus, eine einzige Küchengewohnheit zu ändern, und schon wird aus einer gewöhnlichen Zutat ein Helfer, den man regelmäßig verwendet.
