Niemand glaubt, dass es aus Tomaten hergestellt wird. Sommergranita als Beilage zu Fleisch

Wenn man an Granita denkt, denken die meisten Menschen an ein Dessert mit Zitronen- oder Erdbeereis. Aber italienische Köche wissen sehr gut, dass Tomaten auf die gleiche Weise zubereitet werden können. Das Ergebnis ist eine leicht eisgekühlte Beilage mit ausgeprägtem Geschmack, die überraschend gut zu gegrilltem Fleisch passt.

Die meisten von uns assoziieren Tomaten mit Soße, Salat oder selbstgemachtem Ketchup. Im Mittelmeerraum u. a Sie stellen aber auch eine nicht-traditionelle eisgekühlte Granita her, die Sie mit ihrer Leichtigkeit und ihrem frischen Geschmack überraschen wird. Es wird nicht als Dessert serviert, sondern als originelle Beilage zu gegrilltem Fleisch, Fisch oder gebratenem Gemüse. An heißen Tagen kann es das Gericht angenehm auflockern und ihm eine völlig neue Dimension verleihen.

Ein Video von Fernanda Cayetano mit einem Tomaten-Granita-Rezept finden Sie auf YouTube:

Granita kommt aus Sizilien und wird dort traditionell aus Zitronen, Mandeln oder Kaffee hergestellt. Doch nach und nach experimentierten Köche auch mit Gemüse. Als idealer Rohstoff erwiesen sich Tomaten, sie haben ausreichend Saft, natürliche Süße und eine milde Säure, die nach dem Einfrieren noch deutlicher zur Geltung kommt. Das Ergebnis ist ein feines Crushed-Ice mit einem intensiven Tomatengeschmack, der einen perfekten Kontrast zu .

Am besten eignen sich wirklich reife Tomaten

Für Granita eignen sich besonders gut gereifte Sommertomaten. Je süßer und aromatischer sie sind, desto ausgeprägter ist der resultierende Geschmack. Zunächst wird Tomatensaft gewonnen, der mit wenigen Grundzutaten aromatisiert wird. Einfachheit ist einer der Gründe, warum dieses Rezept bei Liebhabern der saisonalen Küche zu einem Favoriten geworden ist.

Rezept für Tomatengranita

Rohstoffe:

  • 700 g reife Tomaten
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • 1 Teelöffel Zucker
  • Salz nach Geschmack
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • ein paar Basilikumblätter

Verfahren:

Die Tomaten waschen und in größere Stücke schneiden. Mischen Sie sie und seihen Sie das resultierende Püree durch ein feines Sieb oder Tuch, sodass nur der glatte Saft übrig bleibt.

Zitronensaft, Zucker, eine Prise Salz und etwas frisch gemahlenen Pfeffer hinzufügen. Gießen Sie die Mischung in einen flachen Behälter und stellen Sie sie in den Gefrierschrank.

Rühren Sie die Mischung alle 30 bis 40 Minuten mit einer Gabel um, sodass feine Eiskristalle entstehen. Nach etwa vier Stunden ist die Granita fertig. Vor dem Servieren mit gehacktem Basilikum garnieren.

Es passt perfekt zu gegrilltem Fleisch

Tomatengranita wird am häufigsten zu gegrilltem Hähnchen, Rindersteaks oder Fisch serviert. Die Eisstruktur erfrischt jeden Bissen angenehm und verstärkt den Geschmack des gebratenen Fleisches. Es passt auch gut zu gebratenem Gemüse oder frischer Burrata.

„Lassen Sie die Granita vor dem Servieren zwei bis drei Minuten bei Zimmertemperatur ruhen und lockern Sie sie noch einmal mit einer Gabel auf. Die Eiskristalle werden weicher und die Beilage erhält eine lockere, lockere Konsistenz“, rät Küchenchef David Šlapák den iReceptář-Lesern.

Interessant ist, dass Granita auch die klassische Tomatensalsa ersetzen kann. Dank der niedrigen Temperatur wirkt es viel leichter und ist an heißen Tagen eine angenehme Ergänzung zum Sommergrill.

Sie können auch überreife Früchte verwenden

Für die Zubereitung müssen Sie keine perfekt festen Tomaten wählen. Im Gegenteil eignen sich auch weichere und sehr reife Früchte, die nicht mehr für den Salat geeignet sind, hervorragend. Durch den hohen Saftanteil haben sie einen intensiveren Geschmack und bilden nach dem Einfrieren eine Softeis-Konsistenz.

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Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein Fruchtsorbet, doch nach der Verkostung bietet es einen frischen Geschmack nach Tomaten, Basilikum und Zitrone. Es ist die unerwartete Kombination von Eisgranita mit gegrilltem Fleisch, die dieses Rezept zu einer originellen Sommerspezialität macht, die auch außerhalb der mediterranen Küche immer mehr Fans findet.

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