Kürzlich veröffentlichte die Fachzeitschrift „Nature Microbiology“ Forschungsergebnisse zu erhöhtem Blutzucker bei 74 Personen im Alter von 35 bis 75 Jahren. Die Probanden hatten Prädiabetes und waren fettleibig oder übergewichtig. Ihnen wurde Sulforophan verabreicht, das natürlicherweise in Kreuzblütlern, darunter Rosenkohl, vorkommt. Einige von ihnen beobachteten 12 Stunden lang den Placeboeffekt.
Sulforophan ist eine organische Verbindung aus der Gruppe der Isothiocyanate. Es gilt als starkes AntioxidansDies hilft, freie Radikale zu neutralisieren, die zum Auftreten von Zivilisationskrankheiten und Krebs beitragen.
Dank seiner antioxidativen Eigenschaften Hilft, den Spiegel des schlechten LDL-Cholesterins im Blut zu senken und den guten HDL-Cholesterinspiegel zu erhöhen. Außerdem wirkt es entzündungshemmend, daher lohnt sich die Einnahme, wenn wir DNA-Schäden und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen wollen.
Darüber hinaus haben Wissenschaftler der amerikanischen Johns Hopkins University dies bewiesen Sulforophan hat antivirale Wirkungenweil es mit Viren, die Erkältungen verursachen, sowie mit COVID-19 zurechtkam. Für diese Tests wurde eine gereinigte, synthetische Verbindung eines Chemieunternehmens verwendet.
Erwähnenswert ist auch, dass die Forschung zur Virenbekämpfung präklinischer Natur war und in Laboratorien an zuvor kultivierten Zellen und Tieren durchgeführt wurde. Aus diesem Grund ist weitere Forschung zu diesem Thema erforderlich.
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Das zeigen Forschungsergebnisse, die auf der wissenschaftlichen Website „Scient Alert“ veröffentlicht wurden Bei Personen, denen Sulforophan verabreicht wurde, wurde eine Senkung des Blutzuckerspiegels beobachtet. Einige Teilnehmer erlebten sogar einen doppelt so starken Rückgang wie der Durchschnitt. Wir sprechen von Menschen mit leichten Diabetes-Symptomen, niedrigem BMI, geringer Insulinresistenz und einer selteneren Fettlebererkrankung.
Brokkoli und Rosenkohl sind reich an Sulforophan. Diese Verbindung kommt auch in anderen Gemüsesorten wie Blumenkohl, Rüben, Grünkohl, Rettich, Meerrettich und Brunnenkresse vor.
Nicht jeder mag den bitteren Geschmack von Brokkoli und Rosenkohl. Wir müssen sie nicht als Beilage zum Abendessen essen. Wir können sie erfolgreich in verschiedene Gerichte schmuggeln, wie zum Beispiel:
- Cremesuppen mit anderem Gemüse, z. B. Kartoffeln, Süßkartoffeln zur Linderung von Bitterkeit;
- Tomatensaucen oder solche auf Basis von Mascarpone oder Ricotta;
- Salate mit starkem Geschmacksakzent, z. B. mit Feta-Käse, gerösteten Nüssen, Granatapfel und Senf-Honig-Sauce;
- Aufläufe, zB mit Hähnchen-Käse-Sauce;
- Omeletts und Pfannkuchen – einfach Brokkoli oder Rosenkohl hacken und zur Eimischung geben;
- Grütze oder Kichererbsenkoteletts.
