Wir essen auch mit unseren Augen! Bieten Sie der Familie rosa Kekse an. Vielleicht ist dies der Weg, auf subtile Weise zu lernen, gesündere Zutaten zu verwenden.
Warum Rüben und Rosen?
Beim Backen gibt es ein kleines Wunder. Es färbt den Teig nicht nur ohne einen einzigen Tropfen künstlichen Farbstoffs in das schönste Rosa, sondern sorgt durch seine natürliche Süße und Feuchtigkeit auch dafür, dass die Kekse nicht so trocken wie Zunder werden. UND Rosen?
Es wird ihm den richtigen Hauch von Luxus verleihen. Rosenblätter werden seit jeher in der Küche wegen ihres zarten Aromas verwendet, das wunderbar beruhigend auf den Geist wirken kann und in Kombination mit Roter Bete einen Geschmack ergibt, den man einfach erleben muss. Es ist sehr beliebt und wird in Ländern des Nahen Ostens immer noch verwendet. Wenn Ihnen die Rose jedoch nicht steht, glauben Sie mir, es geht auch ohne.
Rezept für gesunde rosa Kekse
Was werden Sie brauchen? Fügen Sie diese wesentlichen Zutaten Ihrer Einkaufsliste hinzu.
Nassmischung:
- 1/2 Tasse gekochtes Rote-Bete-Püree,
- 1/4 Tasse Mandel- oder Cashewbutter (sorgt für die richtige Weichheit),
- 1/3 Tasse Ahornsirup (oder Honig),
- 1/4 Tasse geschmolzenes Kokosöl,
- 1 Teelöffel Rosenwasser (gibt es in Bioläden oder orientalischen Läden),
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt.
Trockenmischung:
- 1 1/2 Tasse Dinkelmehl (oder Hafermehl für eine glutenfreie Variante),
- 1 Teelöffel Backpulver und eine Prise Salz,
- 2 Esslöffel getrocknete Rosenblätter (plus etwas zum Garnieren).
Kochen Sie die Rüben einen Tag im Voraus. Damit es Ihnen gut gelingt, alle Zutaten abwiegen und vorbereiten. Die Arbeit wird für Sie besser verlaufen, auch wenn es Ihr erster Versuch ist.
- In einer Schüssel (oder in einem Mixer) Rote-Bete-Püree, Nussbutter, Sirup, Kokosöl, Vanille und das Wundermittel verrühren Rosenwasser. Es muss eine schön glatte, tiefrosa Masse entstehen.
- Unter diese Mischung nach und nach das gesiebte Mehl mit Backpulver und Salz mischen. Zum Schluss die getrockneten Rosenblätter vorsichtig unterrühren. Der Teig sollte kompakt sein und zusammenkleben.
- Aus dem Teig Kugeln formen, diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit den Fingern leicht in eine Keksform drücken.
- Im vorgeheizten Ofen backen 12–15 Minuten bei 170 °C backen. Die Kekse sollten sich weich anfühlen, sie werden nach dem Abkühlen schön fest.
- Während sie noch warm sind, können Sie sie mit einem weiteren Stück zerkleinerter Rosen bestreuen, damit sie wie aus dem Märchen aus Tausendundeiner Nacht aussehen.
Haben Sie keine Angst vor Experimenten
Seien Sie vorsichtig mit Rosenwasser, es ist wie ein Parfüm und verströmt ein deutlich stärkeres Aroma, als wir es beispielsweise von Vanilleessenz gewohnt sind. Ein paar Tropfen oder ein Teelöffel reichen aus, damit die ganze Wohnung nach Keksen riecht, aber nicht zu „seifig“.
Wenn Sie experimentieren möchten, versuchen Sie es stattdessen Tahini. Es ist eine Sesampaste oder der Unterschied zwischen Nussbutter und Tahini nicht groß Sie können Dinkelmehl beispielsweise durch Mandel- oder Hafermehl ersetzen.
„Während meiner Schwangerschaft wurde meine Empfindlichkeit gegenüber Gluten immer deutlicher und ich fing an, nach glutenfreien Lebensmitteln und Rezepten zu suchen. Ich freue mich, wenn ich ein Rezept finde, das für jeden funktioniert. Rosa Kekse sind eine gute Idee, die garantiert ins Schwarze trifft.“ sagt Lena Hájková, Mutter von drei Kindern.
Anstelle von Rosenwasser und getrockneten Rosenblättern können Sie auch eine Mischung ausprobieren Kardamom, Ingwer und Zimt. Dank dieser Mischung haben die Kekse immer noch einen sehr orientalischen Geschmack, der aber deutlich näher an dem liegt, was wir gewohnt sind.
