Wenn ein älteres Weihnachtsgeschenk oder süßes Gebäck zu Hause liegen bleibt, fragen sich die meisten Menschen, was sie damit machen sollen. Aber in Frankreich würde man nicht lange darüber nachdenken. Eines ihrer berühmtesten Desserts – Pain Perdu, also „verlorenes Brot“ – wurde aus solchem Gebäck kreiert.
Nach Ostern bleibt in vielen Haushalten eine ähnliche Situation bestehen, wie nach Weihnachten ein Stück auf dem Tisch liegt, das nicht mehr so weich ist wie am ersten Tag. Manche essen es mit Butter, andere machen daraus ein einfaches Dessert. In Frankreich gibt es ein seit Generationen vorbereitetes Rezept für solche Momente. Es wird Pain perdu genannt, was wörtlich „verlorenes Brot“ bedeutet.
Schauen Sie sich Alex‘ französisches Pain-Perdu-Rezeptvideo auf YouTube an:
Aber der Name täuscht. Tatsächlich ist es eine clevere Möglichkeit, älteres Gebäck aufzubewahren, und das schmeckt überraschend festlich.
Ein alter französischer Anti-Abfall-Trick
Pain Perdu entstand als einfaches Rezept aus Haushalten, in denen nichts weggeworfen wurde. Wenn das Brot oder das süße Gebäck fest geworden war, wurde es in einer Mischung aus Eiern und Milch eingeweicht und dann in Butter frittiert.
Dadurch wurde der Teig wieder weich und bekam einen zart cremigen Geschmack. Dank der karamellisierten Oberfläche entstand ein Dessert, das heute einem luxuriösen französischen Frühstück ähnelt.
In der modernen Küche werden häufig Weihnachtskuchen, Brioche oder süßes Brot verwendet, da ihre feine Struktur die Mischung noch besser aufnimmt.
Wie Schmerz perdu schmeckt
Auf den ersten Blick ähnelt es French Toast, ist aber etwas weicher. Die Oberfläche ist leicht knusprig und der Teig bleibt innen weich.
In Frankreich wird dieses Dessert oft mit Puderzucker, Obst oder etwas Honig serviert.
Der Vorteil ist, dass es in wenigen Minuten fertig ist und fast jeder es zubereiten kann.
Empfangen Sie French Toast
Rohstoffe:
- 4 dickere Scheiben Weihnachts- oder Brioche
- 2 Eier
- 120 ml Milch
- 1 Löffel Zucker
- 1 Teelöffel Vanillezucker
- eine Prise Zimt
- Butter zum Braten
Verfahren:
Eier mit Milch, Zucker, Vanillezucker und Zimt in einer Schüssel verquirlen.
Tauchen Sie die Christbaumscheiben kurz in die Mischung, damit sie die Flüssigkeit aufsaugen, aber nicht auseinanderfallen.
Ein Stück Butter in einer Pfanne erhitzen und die Brotscheiben darin von beiden Seiten goldbraun braten. Jede Seite benötigt etwa zwei bis drei Minuten.
Das fertige Pain Perdu noch warm servieren.
Wie man ein Dessert zu etwas Besonderem macht
Die Franzosen fügen dem fertigen Dessert oft frisches Obst, etwas Ahornsirup oder einfach nur eine Prise Puderzucker hinzu. Es schmeckt auch hervorragend mit Joghurt oder Sauerrahm.
„Das Schöne an Pain Perdu ist, dass man es leicht an den Geschmack anpassen kann. Es funktioniert hervorragend, wenn man der Eimischung etwas Vanille, Zimt oder Orangenschale hinzufügt, und das Dessert duftet viel stärker“, sagte Chefkoch David Šlapák zu Recipe.
Und wenn Sie das Dessert noch intensiver gestalten möchten, können Sie vor dem Eintauchen eine dünne Schicht Marmelade auf den Weihnachtsbaum streichen.
Festliches Dessert aus gewöhnlichem Gebäck
Pain Perdu ist ein schönes Beispiel dafür, wie einfache Küchenideen Generationen überdauern. In nur wenigen Minuten verwandelt sich ein gewöhnliches, älteres Gebäck in ein Dessert, das nach Butter, Vanille und frühlingshafter Gemütlichkeit duftet.
Und deshalb eignet sich dieses französische Rezept auch für die Ostertafel, vor allem, wenn Sie das übrig gebliebene süße Gebäck verwenden und etwas anderes als das übliche Gebäck zubereiten möchten.
