Milchgläser sind nach dem Spülen in der Spülmaschine nicht immer die Schuld des Geräts. Das Problem liegt oft woanders, und seine Ursache sind die tägliche Routine und eine Entscheidung, die auf den ersten Blick wirtschaftlich erscheint. Es lohnt sich zu wissen, worauf man achten muss, bevor das Glas seinen Glanz für immer verliert.

Gläser sollten nach dem Spülen in der Spülmaschine vollkommen klar und glänzend sein. Stattdessen ist jedoch immer häufiger ein milchiger Belag zu sehen, der selbst nach einem zweiten Spülgang nur schwer zu entfernen ist. Der erste Verdacht richtet sich in der Regel auf das Gerät, doch in der Praxis liegt die Ursache des Problems ganz woanders.
Milchige Gläser nach dem Spülen in der Spülmaschine – wo liegt die Ursache?
Einer der häufigsten Gründe für die Trübung von Gläsern nach dem Spülen in der Spülmaschine ist die mangelhafte Qualität des Glases. Obwohl alle Gläser auf den ersten Blick gleich aussehen, wirken sich Unterschiede in der Zusammensetzung und Herstellungsweise direkt auf ihre Haltbarkeit aus. Billiges Glas, das aus weniger widerstandsfähigen Materialien hergestellt wird, verträgt hohe Temperaturen, den Einfluss von Reinigungsmitteln und starken Wasserdruck nur schlecht.
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Mit der Zeit kommt es zu Mikrobeschädigungen an der Oberfläche, wodurch das Glas seine Transparenz verliert und matt wird. Bei Glas von geringer Qualität tritt dieses Problem bereits nach wenigen Spülgängen auf. Die Trübung schreitet allmählich fort und ist irreversibel, da die Oberflächenstruktur irreversibel beschädigt wird.
Was muss man beachten, bevor man Glas in die Spülmaschine stellt?
Bevor Sie Gläser in die Spülmaschine stellen, sollten Sie überprüfen, ob der Hersteller das Spülen im Automatikmodus zulässt. Entsprechende Kennzeichnungen finden sich in der Regel auf der Verpackung oder direkt auf dem Boden des Glases. Fehlen solche Angaben, bedeutet dies, dass das Produkt möglicherweise nicht für die in der Spülmaschine verwendeten Temperaturen und Chemikalien geeignet ist. Bei Glas unbekannter Zusammensetzung sollte man besser auf das automatische Spülen verzichten, da das Risiko einer irreversiblen Trübung deutlich höher ist.
Auch die Anordnung des Geschirrs ist von Bedeutung. Gläser sollten so angeordnet werden, dass sie sich nicht berühren. Eine zu dichte Anordnung kann zu mechanischen Beschädigungen führen und die Ansammlung von Ablagerungen begünstigen. Außerdem sollte eine Überfüllung der Spülmaschine vermieden werden, da ein eingeschränkter Zugang von Wasser und Spülmittel die Reinigungswirkung verringert und das Risiko von Streifenbildung erhöht.
Was ist noch zu beachten?
Neben der Qualität des Glases und seiner Platzierung im Geschirrspüler ist auch die Wahl des richtigen Spülprogramms von entscheidender Bedeutung. Glas verträgt am besten das Spülen in Schonprogrammen, bei denen die Temperatur 45 °C nicht überschreitet. Programme mit höheren Temperaturen und längerer Dauer, die für die intensive Reinigung von Töpfen und stark verschmutztem Geschirr vorgesehen sind, können zu irreversiblen Schäden am Glas führen. Hohe Temperaturen und starker Wasserstrahl in Kombination mit der Wirkung von Reinigungsmitteln beschleunigen den Prozess der Oberflächenverfärbung und schwächen die Struktur des Materials.
Außerdem sollte auf die Qualität der verwendeten Reinigungsmittel geachtet werden. Starke Reinigungsmittel, insbesondere Tabletten mit Mehrkomponentenwirkung, können für empfindliches Glas zu aggressiv sein. Eine viel sicherere Lösung ist die Verwendung von separat ausgewählten Produkten – einem milden Reinigungsmittel, Wasserenthärtungssalz und einem Klarspüler. Dadurch lässt sich leichter kontrollieren, welche Substanzen mit dem Geschirr in Kontakt kommen, und ihre Menge je nach Verschmutzungsgrad regulieren.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die regelmäßige Nachfüllung von Salz und Klarspüler, die das Aussehen des Glases nach Beendigung des Spülgangs beeinflussen. Das Fehlen dieser Komponenten kann die Ablagerung von Mineralien aus dem Wasser verstärken, insbesondere in Regionen mit hoher Wasserhärte. Mit der Zeit führt dies zu einem milchigen Belag, der nur schwer zu entfernen ist.
