Morgens muss alles schnell und lecker sein, doch oft endet es mit Nerven. Die Eier platzen im Topf, das Eiweiß läuft ins Wasser, und schon wissen Sie, dass das Frühstück und der Tag schlecht beginnen werden. Dieses morgendliche Problem kennen viele, aber es lässt sich leicht vermeiden. Erfahren Sie, wie Sie perfekte weich gekochte Eier ohne zerbrochene Schalen und auslaufendes Eiweiß zubereiten können.

Mit einer zerbrochenen Schale kann man nichts mehr machen, man muss warten, bis das Ei fertig gekocht ist, und hoffen, dass es bis dahin nicht zerfällt. Das Eiweiß läuft in das kochende Wasser und verfestigt sich in seltsamen Formen, und dann ist es schwieriger zu reinigen, weil es zerknittert ist. Außerdem ist es schwer vorherzusagen, welches Ei zerbricht und welches nicht. All das kann leicht den Appetit verderben. Glücklicherweise reichen ein paar einfache Änderungen aus, damit das Kochen von weich gekochten Eiern reibungslos und ohne Risse im Topf verläuft.
Warum platzen Eier beim Kochen?
Das Problem tritt auf, wenn kalte Eier direkt aus dem Kühlschrank in sehr heißes Wasser gegeben werden. Dies ist ein klassischer Fehler, den viele ungeduldige Menschen begehen. Wenn man das Ei in kochendes Wasser wirft, ist es einfacher, die für die Zubereitung des Eies erforderliche Zeit im Auge zu behalten. Am Morgen, wenn man oft die Küche verlassen und fünf Dinge gleichzeitig erledigen muss, kann dies schwierig sein. Diese Gewohnheit ist durchaus verständlich, aber nicht die beste.

Viele glauben, dass das Einlegen des Eies in kochendes Wasser Zeit spart. In der Praxis ist es jedoch Zeitverschwendung, denn eine so schnelle Zubereitung führt zu zerbrochenen Eiern. Außerdem muss man dann den Topf reinigen, ein neues Ei kochen oder sich überlegen, was man mit dem retten kann, was noch übrig ist. Wenn Sie ein paar Minuten länger in der Küche bleiben, können Sie die Zeit und das Geschehen im Topf kontrollieren. Das funktioniert unabhängig davon, ob Sie ein weich oder hart gekochtes Ei möchten. Nur Gelassenheit kann uns (und die Eier) retten.
Die Schale ist trotz ihrer Härte nicht unzerstörbar. Im Inneren befindet sich dickflüssiges Eiweiß, das sich unter dem Einfluss von Temperatur und Druck ausdehnt, sich zusammenzieht und auf die Schalenwände drückt. Wenn die Temperatur zu schnell ansteigt, hält die Schale dem einfach nicht stand und bricht.
Ein Ei aus dem Kühlschrank hat normalerweise eine Temperatur von etwa 5-6 °C. Kochendes Wasser hat mehr als 90 °C. Bei einem solchen Unterschied hat die Schale keine Chance, sich an einen solchen Temperatursprung anzupassen. Manchmal bricht sie leicht, manchmal reißt sie dauerhaft und das Eiweiß läuft ins Wasser aus. Je „jünger” das Ei ist, desto größer ist der Austritt. Die Membran unter der Schale älterer (aber noch frischer) Eier verhindert das Austreten von Eiweiß. Sie ist fester und dicker und widerstandsfähiger als bei sehr frischen Eiern.
Hinzu kommt noch eine weitere Nuance: die Luftblase, die sich im breiteren Teil des Eies befindet. Wenn sie plötzlich erhitzt wird, vergrößert sie sich und drückt von innen. Wenn sie keinen Ausweg hat, erhöht dies das Risiko des Aufplatzens noch weiter.
Der einfachste Weg, Eier zuzubereiten, die nicht platzen
Wenn es Ihnen wichtig ist, dass die Eier nicht platzen, beginnen Sie mit den Grundlagen: Werfen Sie sie nicht in kochendes Wasser. Legen Sie die Eier einfach in einen Topf mit kaltem Wasser und stellen Sie ihn erst dann auf den Herd. Beginnen Sie mit dem Erhitzen bei mittlerer Hitze. Dadurch steigt die Temperatur langsam an und die Schale erwärmt sich allmählich. Das reicht aus, um ein Aufplatzen zu vermeiden. Am besten sind Eier, die Raumtemperatur haben. Nehmen Sie sie rechtzeitig aus dem Kühlschrank oder, wenn Sie es eilig haben, erwärmen Sie sie in einer Schüssel mit warmem Wasser, während Sie Tee kochen oder Sandwiches zubereiten.
Ein paar Minuten in einem solchen Wasserbad reichen aus.
Sie können diese einfache Gewohnheit in Ihre anderen morgendlichen Aktivitäten integrieren – während der Kaffee kocht und das Wasser für den Tee sprudelt, werden die Eier erwärmt. Das dauert nur wenig Zeit, verändert aber das Endergebnis erheblich.
Eine Kleinigkeit, die eine große Bedeutung hat
Wenn Sie sichergehen möchten, dass die Schale nicht platzt, stechen Sie das Ei vor dem Kochen ein. Tun Sie dies an der breiteren Seite, wo sich die Luftblase befindet. Eine dünne Nadel oder Stecknadel reicht aus. Dadurch wird verhindert, dass die Luft während des Kochens auf die Schalenwände drückt, sondern ungehindert durch die Öffnung entweichen kann. Dies ist eine weitere Möglichkeit, Risse zu vermeiden. Das Anstechen ist sicher, wenn Sie es vorsichtig und nicht zu tief machen. Sie müssen keine Angst haben, dass das Ei ausläuft. Das Eiweiß bleibt im Inneren.
Diese Methode funktioniert sowohl für weichgekochte als auch für hartgekochte Eier. Sie eignet sich besonders gut, wenn Sie eine große Menge Eier auf einmal kochen müssen, z. B. für einen Gemüsesalat oder Brotaufstrich. Dank dieser Methode zerbricht kein Ei im Topf, verschmutzt das Wasser nicht und beeinträchtigt das Ergebnis nicht. Kombinieren Sie all diese Tricks, und die Eier werden ohne unangenehme Überraschungen gekocht, außerdem ohne Nerven, ohne Schmutz und ohne Enttäuschungen.
