Obwohl wir sie jeden Tag benutzen, bleibt die Spülmaschine oft eines der am meisten vernachlässigten Geräte in der Küche, das, wie Experten betonen, eine echte Bakterienherde ist.

„Die Spülmaschine reinigt sich nicht von selbst.“ Das ist der häufigste Fehler
Zu Beginn des Gesprächs wies die Expertin auf einen weit verbreiteten Mythos hin, an den viele Menschen, die täglich eine Spülmaschine benutzen, immer noch glauben: „Die meisten von uns denken, dass sich die Spülmaschine von selbst reinigt, wenn wir das Geschirr spülen. Das ist jedoch nicht der Fall“, betonte sie.
Wie oft muss man sie reinigen? Das hängt davon ab, wie oft man sie benutzt. Wenn die Spülmaschine täglich läuft, ist eine Reinigung einmal pro Woche das absolute Minimum. Bei häufiger Nutzung oder sehr schmutzigem Geschirr sogar noch öfter.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs erklärte sie, dass eine effektive Reinigung damit beginnt, die Spülmaschine buchstäblich in ihre Einzelteile zu zerlegen.
„Um eine Spülmaschine gut zu reinigen, muss man sie zunächst gründlich auseinanderbauen. Es gibt dort mehrere abnehmbare Elemente, und genau diese sind in der Regel am schmutzigsten“, erklärte sie.
Die Flügel (sowohl die oberen als auch die unteren), Filter und Körbe können ausgebaut werden, obwohl viele Menschen dies nicht wissen. Dort sammeln sich Speisereste und Ablagerungen an, die mit der Zeit die Waschleistung beeinträchtigen.

„Wir vergessen oft diese Düsen, aber sie verstopfen sehr häufig mit alten Speiseresten. Sie müssen gründlich gereinigt werden, am besten mit einer Bürste“, fügte sie hinzu.
Natürliche Reinigung: Backpulver, Essig und Zitrone
Wenn wir keine Zeit haben, alle Elemente gründlich zu zerlegen, empfiehlt die Expertin eine einfache „auffrischende“ Methode, die ohne Demontage der Teile durchgeführt werden kann.
Drei Zutaten reichen aus:
- Backpulver (in den Behälter für das Spülmittel),
- ein Glas Essig im oberen Korb,
- Zitronenscheiben für Duft und Glanz.
„Wir trennen Backpulver und Essig, weil oft gesagt wird, dass man sie nicht mischen darf. In diesem Fall neutralisieren sie sich nicht gegenseitig, sondern wirken in verschiedenen Phasen des Spülvorgangs“, erklärte die Expertin.
Kalkablagerungen? Ein natürlicher Inhaltsstoff reicht aus
Entgegen der landläufigen Meinung muss man Kalkablagerungen in der Spülmaschine, an Wasserhähnen oder im Waschbecken nicht mit starken chemischen Mitteln bekämpfen. Nach Meinung der Expertin reicht ein einziger einfacher Inhaltsstoff aus.
„Wir können chemische Mittel verwenden, aber ich bin eine Befürworterin natürlicher Lösungen. Dazu verwenden wir Essig – am besten leicht erwärmt“, erklärte sie.
Der Essig kann erhitzt werden, dann tränkt man ein Papiertuch oder einen Lappen damit und macht eine sogenannte Kompresse: „Je länger wir eine solche Kompresse einwirken lassen, desto leichter lässt sich der Kalk entfernen. Er wird einfach weich und kann dann problemlos mit einer Bürste entfernt werden“, fügte sie hinzu.
Die gleiche Methode eignet sich auch für Waschbecken, Wasserhähne und sogar Fugen in der Dusche.
Wie reinigt man ein Waschbecken, insbesondere ein schwarzes?
Die Expertin wies darauf hin, dass verschiedene Arten von Waschbecken unterschiedliche Vorgehensweisen erfordern. Besonders problematisch sind schwarze und steinerne Modelle, auf denen Ablagerungen und Flecken schnell sichtbar werden.
„Schwarze Waschbecken sind schwierig, weil Kalkablagerungen und Flecken darauf am deutlichsten zu sehen sind“, sagte sie.
Ihre bewährte Methode besteht darin, das Waschbecken zunächst mit einer Mischung aus Flüssigkeit und Backpulver zu reinigen, dann mit Essig zu neutralisieren und schließlich einen einfachen Trick anzuwenden, um ihm Glanz zu verleihen. „Zum Schluss nehmen wir ein normales Tuch, etwas Olivenöl oder Pflanzenöl und polieren vorsichtig. Das Waschbecken erhält seine Farbe und seinen Glanz zurück und sieht nicht mehr so grau aus.“
Dieser Trick verbessert nicht nur das Aussehen, sondern schützt die Oberfläche auch vorübergehend vor neuen Verschmutzungen.
