Der Morgen entscheidet mehr über den ganzen Tag, als Sie zugeben. Beginnt man mit süßen Cerealien oder Gebäck, fordert der Körper einige Stunden später eine weitere Portion Energie an, und das meist ziemlich laut. Gleichzeitig gibt es ein Frühstück, das lecker ist, sättigt und die Verdauung nicht belastet.
Morgens hetzen, Kaffee in der Hand und eine Schüssel Müsli, die nach einer Stunde nicht mehr funktioniert. Wir alle wissen es. Gleichzeitig reicht eine kleine Änderung aus und das Frühstück wird für Sie wirken, nicht gegen Sie. Über Nacht eingeweichte Haferflocken, die sogenannten Overnight Oats, sind genau die Lebensmittel, auf die man in zwei Stunden nicht einmal Hunger hat . Und sie schmecken besser, als man erwarten würde.
Warum sollte man Overnight-Oatme eine Chance geben?
Wenn man die Flocken nicht kocht, sondern in Flüssigkeit einweicht und über Nacht ruhen lässt, verhalten sie sich ganz anders. Sie werden weicher, schwellen an und sind weich . Dadurch werden die Nährstoffe nach und nach freigesetzt, das Energieniveau bleibt stabil und der Körper befindet sich nicht unmittelbar nach dem Frühstück in einem Defizit.
Diese „aktivierten“ Flocken halten länger satt als herkömmlicher Porridge und sind ideal für alle, die morgens etwas Einfaches, aber Ehrliches essen möchten. Keine Zuckerspitzen, keine Müdigkeit um zehn Uhr morgens.
Ein kleines Detail, das einen großen Unterschied macht
Eine große Rolle spielen Samen, vor allem Lein- oder Chiasamen. Sie fügen Ballaststoffe und gesunde Fette hinzu und sorgen für eine cremige Konsistenz. Gleichzeitig verlangsamen sie die Verdauung, sodass das Sättigungsgefühl bis zum Mittagessen anhält. Genau deshalb eignet sich dieses Frühstück auch für alle, die ihren Stoffwechsel entschleunigen oder auf unnötige Snacks verzichten möchten.
„Ich füge Haferflocken immer Samen hinzu, weil sie aus einem gewöhnlichen Frühstück eine vollwertige Mahlzeit machen. Sie fügen gesunde Fette, Ballaststoffe und Geschmack hinzu, und vor allem verlangsamen sie die Verdauung, sodass der Brei viel länger satt macht. Ohne sie ist es nur ein süßer Brei, mit Samen ist es ein Frühstück, das wirklich funktioniert“, sagt Küchenchef David Šlapák.
Haferflockenrezept
Rohstoffe:
- feine Haferflocken
- Milch oder Pflanzengetränk nach Geschmack
- Naturjoghurt oder griechischer Joghurt
- Leinsamen, am besten frisch gemahlen
- Chiasamen
- Honig oder Ahornsirup
- Obst je nach Jahreszeit
- Nüsse oder Nussbutter nach Geschmack
Verfahren:
Gießen Sie die Haferflocken in ein verschließbares Glas oder eine Schüssel und bedecken Sie es mit Milch, so dass es unter Wasser liegt, aber nicht schwimmt. Fügen Sie ein paar Esslöffel Joghurt, einen Teelöffel Leinsamen und einen Teelöffel Chiasamen hinzu. Mit Honig oder Sirup leicht süßen und gut vermischen. Den Behälter verschließen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Einfach morgens mischen, frisches Obst, eventuell Nüsse oder einen Löffel Nussbutter dazugeben. Die Konsistenz sollte cremig, nicht trocken oder wässrig sein. Wenn der Brei zu dick ist, kannst du gerne noch etwas Milch hinzufügen.
Ein Frühstück, das keine Wünsche offen lässt
Dies ist kein Frühstück, bei dem Sie um zehn Uhr nervös auf die Uhr schauen und nach einem Keks suchen. Haferflocken versorgen den Körper allmählich und ohne starke Schwankungen mit Energie und tragen dazu bei, den ganzen Morgen über einen stabilen Stoffwechsel aufrechtzuerhalten. Außerdem kann man es abends in wenigen Minuten zubereiten und morgens einfach den Kühlschrank öffnen.
Sobald Sie es in den normalen Modus versetzen, werden Sie das Müsli aus dem Laden nicht mehr vermissen. Und genau diese Art von Veränderung macht auf lange Sicht Sinn.
