Betrügereien mit Olivenöl nehmen zu: Fehlt dieser Hinweis auf dem Etikett, kaufen Sie nur gefärbtes Fett

Auf den ersten Blick sehen alle Flaschen gleich aus. Im Inneren kann sich jedoch hochwertiges Extra-Native-Öl oder im Gegenteil normales Fett ohne Geschmack und Geruch befinden. Die einzelnen Informationen auf dem Etikett sagen Ihnen mehr, als Sie denken.

Betrügereien mit Olivenöl sind nichts Neues, aber sie haben in den letzten Jahren sprunghaft zugenommen. Immer wieder kommt bei Kontrollen zutage, dass einige als extra vergine ausgegebene Produkte nicht einmal den Grundvoraussetzungen genügen. Gleichzeitig hat der Verbraucher oft keine Chance, den Unterschied geschmacklich zu erkennen. Umso wichtiger ist es, die Etiketten zu lesen und gezielt nach Informationen zu suchen. Wenn auf der Flasche keine Angaben zum Säuregehalt stehen, ist es an der Zeit, schlauer zu werden.

Olivenöl hat viele gesundheitliche Vorteile, von denen viele Menschen keine Ahnung haben. Wie sich die Zugabe zum Morgenkaffee auf Ihre Verdauung auswirkt, das und mehr erfahren Sie im folgenden Video:

Was bedeutet eigentlich Säure?

Viele Menschen denken, dass Säure mit einem sauren Geschmack zusammenhängt. Tatsächlich ist es etwas anderes. Säure drückt sich aus Menge an freien Fettsäurendie durch den allmählichen Abbau von Fett entstehen. Je höher die Zahl, desto stärker ist die Zersetzung des Öls.

U Für natives Olivenöl extra legen europäische Normen einen maximalen Säuregehalt von 0,8 Prozent fest. Natives Öl kann bis zu 2 Prozent enthalten. Höhere Werte bedeuten somit eine geringere Qualität und in manchen Fällen die Notwendigkeit einer Veredelung. Der Säurewert ist lediglich ein Laborwert, den man durch normale Verkostung nicht ermitteln kann.

Es ist auch wichtig, das zu wissen Der Säuregehalt nimmt mit der Zeit zu. Selbst Oberöl mit einem Wert von 0,2 Prozent beim Pressen kann während der Lagerung allmählich ansteigen. Seriöse Produzenten geben daher den garantierten Wert am Ende der Mindesthaltbarkeit an und nicht nur die kurz nach der Ernte gemessene Zahl.

Warum sagen die Angaben auf dem Etikett so viel aus?

Hersteller sind nicht verpflichtet, den Säuregehalt auf der Verpackung anzugeben. Und hier liegt der Stolperstein. Wenn sie sich der Qualität sicher sind, zeigen sie diese meist auch gerne. Im Gegenteil, bei industriell verarbeiteten Mischungen geizt das Etikett oft mit konkreten Zahlen.

Allerdings bedeutet ein geringer Säuregehalt allein noch keinen erstklassigen Geschmack. Raffinierte Öle können sehr niedrige Werte haben, sind aber dennoch geschmacklos und enthalten keine natürlichen Antioxidantien. Der Säuregehalt ist einer der Hauptindikatoren für die Qualität, sollte aber immer mit dem Extra-Nativ-Etikett und den Herkunftsangaben einhergehen.

Der resultierende Wert wird auch von der Witterung, der Verarbeitungsgeschwindigkeit der Oliven und ihrem Zustand zum Zeitpunkt der Ernte beeinflusst. Die besten Produzenten pressen die Früchte innerhalb weniger Stunden nach der Ernte und sortieren beschädigte Teile sorgfältig aus. Dennoch kann sich eine etwas anspruchsvollere Saison auf die Zahlen auswirken.

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Bei der Auswahl lohnt es sich, nicht nur auf den Preis und die ansprechende Verpackung zu achten. Achten Sie auf das Extra-Nativ-Etikett, das spezifische Herkunftsland, idealerweise die Region oder den Bauernhof, und nur die Säureangabe.

Hochwertiges Olivenöl ist ein lebendiger Rohstoff, der die gleiche Aufmerksamkeit verdient wie guter Wein. Und oft geben Ihnen erst die Angaben auf dem Etikett die Gewissheit, dass Sie nicht nur gefärbtes Fett, sondern echtes Olivenöl kaufen.

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