Kartoffeln keimen schnell, werden weich und verlieren ihren Geschmack, besonders wenn sie in der Wohnung gelagert werden. Es gibt jedoch einen einfachen Trick, mit dem man sie sogar mehrere Monate lang in gutem Zustand halten kann. Dazu braucht man nur eine beliebte Frucht, die die meisten Menschen zu Hause haben.

Die Lagerung von Kartoffeln zu Hause kann schwierig sein, insbesondere wenn kein kühler Keller vorhanden ist. Zu hohe Temperaturen und Lichteinfall begünstigen das Keimen und den Verderb der Knollen. Daher greifen immer mehr Menschen zu natürlichen Mitteln, die helfen, diese Prozesse zu begrenzen und die Menge an Lebensmittelabfällen zu reduzieren.
Äpfel beeinflussen das Wachstum von Kartoffelsprossen. Dies ist die Wirkung von natürlichem Gas
Laut Angaben der University of Idaho Extension geben Äpfel Ethylen ab – ein Gas, das auf Kartoffeln wie ein natürlicher Hemmstoff wirkt. Wenn die Früchte längere Zeit in ihrer Nähe liegen, treiben die Knollen langsamer aus, keimen seltener und bleiben länger fest. Das Geheimnis liegt darin, dass das Vorhandensein der genannten Verbindung die Art und Weise verändert, wie Kartoffeln Stärke in Zucker umwandeln. Infolgedessen verlieren die Gemüse langsamer ihre Nährstoffe und altern einfach später. Natürlich hängt die Wirksamkeit eines solchen Schutzes von der jeweiligen Apfelsorte, der Raumtemperatur und der Menge des Gases ab, das sich in der Umgebung ansammelt.
Es ist zu beachten, dass nur gesunde und feste Kartoffeln ohne Beschädigungen und grüne Stellen für die Lagerung geeignet sind. Vor der Lagerung sollten sie nicht gewaschen werden, da Feuchtigkeit Fäulnis und Schimmelbildung begünstigt. Die Erde sollte trocken entfernt werden, und die Knollen sollten ein oder zwei Tage an einem gut belüfteten und schattigen Ort liegen bleiben. Anschließend sollten sie in Kisten oder Kartons in Schichten gelagert werden, um einen freien Luftzugang zu gewährleisten und übermäßigen Druck zu vermeiden.
Die Bedingungen in einer Wohnung können ausreichend sein. Allerdings müssen einige Regeln beachtet werden
Laut der Agentur für Lebensmittelstandards sollten Kartoffeln am besten bei einer Temperatur von 5 bis 10 Grad Celsius und vor Licht geschützt gelagert werden. Gut geeignet sind kühle Schränke, Vorratskammern oder geschlossene Balkone, sofern keine Frostgefahr besteht. Durch regelmäßige Kontrollen der Vorräte können weiche oder verdorbene Knollen schnell entfernt werden. Es lohnt sich auch, Äpfel im Auge zu behalten und sie zu ersetzen, wenn sie sehr reif sind, da ein einziges verdorbenes Stück den Zustand der gesamten Kiste beeinträchtigen kann.
Wie die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit warnt, können Kartoffeln, die grün geworden sind oder lange Keime haben, einen erhöhten Gehalt an Glycoalkaloiden aufweisen und sind nicht zum Verzehr geeignet. Diese Substanzen reichern sich unter Lichteinwirkung und während des Keimprozesses an. Kleine Triebe oder kleine grüne Stellen können herausgeschnitten werden, aber bei umfangreichen Veränderungen ist es sicherer, die gesamte Knolle wegzuwerfen. Die richtige Lagerung an einem dunklen Ort verringert das Risiko solcher Probleme erheblich.

