Mit dieser Mischung lassen sich Etiketten ganz einfach von Gläsern entfernen. Sie benötigen dafür nur zwei einfache Zutaten.

Etiketten

Wir alle kennen diese Situation: Wir bewahren ein Glas „für alle Fälle“ auf, spülen es aus und stellen uns schon Linsen, selbstgebackene Kekse vor … und dann klebt das Papieretikett fest, als würde es Miete zahlen. Das Schlimmste ist nicht einmal das Papier, sondern der Klebstoff, diese klebrige Schicht, die Staub und Krümel anzieht. Hier zeige ich Ihnen eine einfache, zuverlässige und für Glas recht schonende Methode mit Backpulver und Pflanzenöl – sowie einige Alternativen, falls sich das Etikett nicht entfernen lässt.

Mit dieser Mischung lassen sich Etiketten ganz einfach von Gläsern entfernen. Sie benötigen dafür nur zwei einfache Zutaten.

Warum haften Etiketten so fest?

Bei vielen Dosen und Flaschen ist der Klebstoff nicht für ein „sauberes Ablösen” gedacht: Er muss Transport, Feuchtigkeit, manchmal Kälte standhalten und im Regal sauber bleiben. Wenn wir versuchen, das Etikett trocken abzuziehen, reißen wir daher meist nur Fetzen ab … und verschmieren die Reste. Und je älter das Etikett ist, desto mehr Zeit hatte der Klebstoff, um auszuhärten und sich an die Oberfläche zu heften.

Der richtige Ansatz ist eine Kombination aus Aufweichen und sanfter mechanischer Einwirkung. Öl hilft, Klebstoffreste aufzuweichen, und Backpulver wirkt wie ein sanftes Scheuermittel, das sich bequem zum „Abschleifen“ ohne Kratzer auf dem Glas verwenden lässt (wenn man nicht zu stark reibt). Und ja, das ist genau der kleine Trick, der das Leben verändert, wenn wir unsere Behälter gerne wiederverwenden.

Schnelles Rezept: Paste aus Natron und Öl

Das Prinzip ist ganz einfach: Wir stellen eine dicke Paste her, die gut an der klebrigen Stelle haftet, dort bleibt und dann innerhalb weniger Minuten von selbst wirkt. Das Verhältnis, das am häufigsten funktioniert, ist 1:1. Sie brauchen kein spezielles Öl: Sonnenblumenöl, Olivenöl, Rapsöl… Die Idee ist, eine Mischung zu erhalten, die sich wie eine Creme verteilen lässt, ohne zu tropfen.

Mit dieser Mischung lassen sich Etiketten ganz einfach von Gläsern entfernen. Sie benötigen dafür nur zwei einfache Zutaten.

Was Sie brauchen (4 unverzichtbare Zutaten)

  • Natriumhydrogencarbonat (Lebensmittel- oder Haushaltsqualität)
  • Pflanzenöl (das, was Sie gerade zur Hand haben)
  • Schwamm oder weiches Tuch (Mikrofaser, alter Küchentuch)
  • Warmes Wasser und ein Tropfen Spülmittel

Die perfekte Konsistenz in 30 Sekunden

Mischen Sie 1 Teil Öl und 1 Teil Natriumbikarbonat, bis eine dickflüssige, cremige Paste entsteht: Sie sollte nicht tropfen, sich aber leicht auftragen lassen. Ist sie zu trocken, fügen Sie ein paar Tropfen Öl hinzu. Wenn sie zu flüssig ist, fügen Sie etwas Backpulver hinzu. Diese kleine Anpassung erspart Ihnen später Nerven – und genau hier geschieht das Wunder.

Anleitung in 5 Schritten, ohne großen Aufwand

1) Entfernen Sie, was sich leicht entfernen lässt

Beginnen Sie mit dem Entfernen des „oberflächlichen” Etiketts. Ziehen Sie alles, was sich von Hand ablösen lässt, vorsichtig ab, ohne auf die Stellen zu drücken, die Widerstand leisten. Das Ziel ist nicht, sofort ein sauberes Glas zu erhalten, sondern die dicke Papierschicht zu entfernen. Wenn noch Fetzen und eine klebrige Schicht zurückbleiben, ist das normal: Genau damit wird die Paste arbeiten.

2) Bedecken Sie den klebrigen Bereich großzügig

Tragen Sie die Paste auf alles auf, was klebt, ohne eine Stelle auszulassen. Vergessen Sie nicht, die Ränder des Etiketts gut zu bestreichen: Der Klebstoff versteckt sich gerne an den Rändern. Lassen Sie eine sichtbare Schicht zurück, nicht nur einen Film. Auf Glas können Sie die Paste großzügig auftragen, auf Kunststoff eher dünn, insbesondere wenn die Oberfläche empfindlich ist.

3) Lassen Sie die Paste eine Weile einwirken

Lassen Sie die Paste 10-15 Minuten einwirken (wenn das Etikett alt ist, können Sie die Einwirkzeit auf 20 Minuten verlängern). Das Öl beginnt, den Klebstoff aufzuweichen, und das Bikarbonat „haftet” leicht am Material. Fügen Sie während dieser Zeit kein Wasser hinzu: Die Mischung muss konzentriert auf dem Klebstoff bleiben.

4) Mit kreisenden Bewegungen reiben

Reiben Sie mit einem Schwamm oder einem weichen Tuch mit kreisenden Bewegungen, ohne zu viel Druck auszuüben. Das Papier und der Klebstoff verwandeln sich in kleine Klümpchen und lösen sich ab. Ich gebe zu, als ich das zum ersten Mal sah, dachte ich: Warum habe ich das nicht schon früher gemacht? Wenn Sie das Gefühl haben, dass es „rutscht“, tragen Sie noch etwas Paste auf und lassen Sie sie 5 Minuten einwirken.

5) Waschen Sie gründlich

Beenden Sie den Vorgang, indem Sie das Glas mit warmem Wasser und einem Tropfen Spülmittel abspülen, um den Fettfilm und die letzten Reste von Backpulver zu entfernen. Spülen Sie es ab und trocknen Sie es anschließend. Das Glasgefäß sollte sich nun sauber anfühlen, ohne den „klebrigen“ Effekt, der entsteht, sobald man es mit den Fingern berührt.

Drei Tipps für schwierige Fälle

  • Wenn das Etikett sehr dick ist, weichen Sie das Glas zunächst 20 bis 30 Minuten lang in sehr heißem Wasser mit Spülmittel ein; verlängern Sie die Einweichzeit bei Bedarf um 10 bis 15 Minuten und tragen Sie dann die Paste auf.
  • Reiben Sie auf Kunststoffoberflächen sanft und vermeiden Sie scheuernde Schwämme: Es ist besser, länger zu warten, als die Oberfläche zu beschädigen.
  • Die Paste wirkt auch bei anderen klebrigen Spuren: Preisschildern, Klebeband, Aufklebern … Halten Sie etwas davon griffbereit, wenn Sie viele Behälter haben.

Ich verwende diese Methode als „Erste Hilfe”: Sie ist einfach, kostet fast nichts und vor allem vermeidet man den stechenden Geruch von Lösungsmitteln. Und wenn mehrere Dosen gleichzeitig gereinigt werden müssen, ändert das alles: Wir tragen die Paste auf, lassen sie eine Weile einwirken und gehen zur nächsten über, ohne am Waschbecken stehen zu bleiben.

Wenn die Paste nicht hilft: Alternativen (und einfache Vorsichtsmaßnahmen)

Je nach Art des Klebstoffs muss manchmal die Vorgehensweise geändert werden. Einige verwenden nur Öl (sogar Erdnussöl) in Form einer dicken Schicht, lassen es 30 Minuten einwirken und kratzen es dann vorsichtig ab und waschen es gründlich ab. Andere bevorzugen Haushaltslösungsmittel wie weißen Essig oder Isopropylalkohol (Reinigungsalkohol): Sie tränken den Kleber damit, lassen ihn 5–10 Minuten einwirken und wischen ihn dann ab und reinigen die Oberfläche.

Wählen Sie die Methode je nach Zeit und Oberfläche

Einweichen in sehr heißem Wasser + Spülmittel 20–30 Minuten (ggf. 10–15 Minuten verlängern), ideal zum Aufweichen des Papiers vor dem Abreiben

Paste aus Natron und Öl (1:1) 10–15 Minuten, entfernt effektiv Klebereste und Papieretiketten

Weißer Essig oder Isopropylalkohol 5–10 Minuten, entfernt effektiv bestimmte Klebstoffarten, anschließend gründlich abspülen

Es gibt auch „Zitrus”-Mittel zum Entfernen von Klebstoff: Sie enthalten oft Erdöldestillate (oft als Hauptbestandteil) und d-Limonen (eine Zitrusverbindung), manchmal mit Zusatz von Orangenextrakten. Sie können wirksam sein, aber lesen Sie das Etikett sorgfältig durch: Lüften Sie den Raum, vermeiden Sie den Kontakt mit Haut/Augen, bewahren Sie das Produkt außerhalb der Reichweite von Kindern auf… Für Lebensmittelbehälter bevorzuge ich eindeutig sanfte Varianten und wasche sie in jedem Fall gründlich mit Seife ab.

Im Grunde genommen ist das Entfernen von Etiketten ohne großen Aufwand in erster Linie eine Frage der Methode: einweichen, einwirken lassen, vorsichtig abreiben und dann entfetten. Eine Paste aus Backpulver und Pflanzenöl bewältigt diese Aufgabe oft am effektivsten, und Alternativen wie weißer Essig können helfen, wenn der Klebstoff sehr hartnäckig ist. Wenn Sie einen Tipp haben, der bei Etiketten bestimmter Marken immer funktioniert, würde mich das sehr interessieren: Teilen Sie ihn in den Kommentaren mit.

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