Mehr als nur Stauraum: Die „Wärmeschublade“ erklärt
Es ist ein vertrautes Bild: Die Schublade unter dem Ofen quillt über mit Dingen, für die man sonst keinen Platz findet. In der Fachsprache der Küchenhersteller hat dieses Fach jedoch einen ganz speziellen Namen und eine noch speziellere Aufgabe: Die Warmhalteschublade.
Ursprünglich wurde dieses Fach von Ingenieuren entwickelt, um ein Problem zu lösen, das jeder Hobbykoch kennt: Das Timing. Während der Braten im Ofen fertig ist, müssen die Beilagen noch kurz garen. In der Zwischenzeit sorgt die Restwärme des Ofens in der unteren Schublade dafür, dass fertige Speisen nicht auskühlen, aber auch nicht austrocknen.
Die unsichtbare Hitze: Warum dieser Platz viel zu wertvoll für Pfannen ist. Foto: [Ваше Имя]
Warum die Lagerung von Pfannen sogar schädlich sein kann
Warum warnen Experten davor, diesen Bereich als reinen Stauraum zu nutzen? Hier sind drei Gründe, die Sie kennen sollten:
- Brandgefahr: Viele lagern dort Backpapier oder Plastikdosen. Wenn der Ofen auf hoher Temperatur läuft, kann das Fach sehr heiß werden – im schlimmsten Fall schmilzt Plastik oder es entsteht Rauch.
- Beschädigung der Beschichtung: Hochwertige Pfannen mit Antihaft-Beschichtung leiden unter den ständigen Temperaturschwankungen, die durch die Strahlungswärme des Ofens entstehen.
- Hygiene: Krümel und Fettrückstände, die oft in Backblechen hängen, werden durch die Wärme immer wieder „reaktiviert“ – ein Paradies für Bakterien.
Fazit: Schaffen Sie Platz für Neues
Es lohnt sich, die Küchenschubladen neu zu organisieren. Befreien Sie das Fach unter dem Ofen von unnötigem Ballast und nutzen Sie es für das, was es am besten kann: Ihr Essen perfekt warmzuhalten. Es ist ein kleiner Trick, der den Unterschied zwischen einem guten und einem exzellenten Abendessen ausmacht.

