Was passiert, wenn man Aluminiumfolie in kochendes Wasser legt, und wozu kann das in der Küche nützlich sein?

Aluminiumfolie

Verfärbte Gabeln und fleckige Löffel fallen oft gerade dann ins Auge, wenn der Tisch besonders ordentlich aussehen soll. Eine dünne Schicht Fett, Kalkablagerungen und Getränkereste reichen aus, um den gesamten Eindruck zu ruinieren. Mit einem einfachen Trick aus Aluminiumfolie, kochendem Wasser, Backpulver und Zucker lässt sich dieser Belag auf der Oberfläche jedoch oft in wenigen Minuten entfernen – ohne starkes Reiben und ohne starke Gerüche. Mit diesem Trick können Sie stumpfe Bestecke reinigen, bevor Ihre Gäste kommen.

Was passiert, wenn man Aluminiumfolie in kochendes Wasser legt, und wozu kann das in der Küche nützlich sein?
Aluminiumfolie

Woher kommt der graue Belag auf unserem Besteck?

Die Trübung von rostfreiem Besteck hat selten nur einen einzigen Grund. Heißes Wasser in der Spülmaschine, Reinigungsmittelrückstände und hartes Leitungswasser bilden zusammen eine matte Schicht, die sich in Form von Kalkflecken zeigt. Fett, Stärke und kleine Speisereste setzen sich bevorzugt in den Vertiefungen von Löffeln und zwischen den Zinken von Gabeln ab, wo sie beim Trocknen stärker haften bleiben. Auch Kaffee und Tee hinterlassen deutliche Flecken auf kleinen Löffeln. Im Alltag kann das ziemlich nervig sein. Wenn sich dieser Belag über einen längeren Zeitraum nicht entfernen lässt, reicht normales Spülen nicht mehr aus, und eine spezielle Behandlung führt zu deutlich besseren Ergebnissen.

Was passiert, wenn man Aluminiumfolie in kochendes Wasser legt, und wozu kann das in der Küche nützlich sein?
Aluminiumfolie

Warum die Kombination aus Folie, Hitze und Pulver funktioniert

Diese Methode nutzt in erster Linie die Kraft einer heißen Reinigungslösung und, je nach Metall, eine leichte elektrochemische Reaktion zwischen Aluminiumfolie und Besteck. Soda fördert die Auflösung von Fett und neutralisiert Gerüche, während Zucker dabei hilft, organische Rückstände von der Oberfläche zu entfernen. Kochendes Wasser weicht die angetrockneten Schichten auf, sodass sich der Belag leichter vom Metall löst und sich im Wasser verteilt, anstatt sich erneut abzulagern.

Oft wird das Wasser schon nach wenigen Minuten deutlich trüber als zuvor – ein unscheinbares Zeichen dafür, dass sich die Ablagerungen tatsächlich von der Oberfläche gelöst haben.

Das Ziel ist hier nicht, künstlich auf Hochglanz zu polieren, sondern ein gleichmäßiges, sauberes und transparentes Aussehen zu erzielen, bei dem das Licht wieder besser reflektiert wird und das Besteck sofort gepflegter aussieht.

Im Topf bis zum strahlenden Glanz: So funktioniert die Behandlung

Zunächst wird das Besteck unter fließendem Wasser abgespült, um grobe Speisereste zu entfernen und zu verhindern, dass etwas festbrennt. Dann wird ein Topf ausgewählt, in den alle Gegenstände vollständig in Wasser getaucht werden können. Das Wasser wird so eingegossen, dass es das Besteck bedeckt, und etwa zwei Esslöffel Natron und zwei Esslöffel Zucker werden hinzugefügt. Während die Lösung zum Kochen gebracht wird, werden aus Aluminiumfolie mehrere Kugeln geformt, die für eine ausreichende Kontaktfläche sorgen.

Sobald das Wasser kocht, werden die Folienstücke und dann das vorab gereinigte Besteck hineingelegt. Bei schwacher Hitze sollten die Teile etwa drei bis fünf Minuten im Wasser bleiben. Anschließend werden sie vorsichtig mit einer Zange oder einem Löffel herausgenommen, gründlich unter heißem Wasser abgespült und sofort mit einem weichen Tuch getrocknet. Auf diese Weise bleiben keine Wassertropfen auf der Oberfläche zurück, die das Ergebnis erneut trüben könnten.

Wann eignet sich die Methode mit dem Topf und wann sollte man sie besser nicht anwenden

Diese Methode zur Reinigung von Besteck eignet sich in erster Linie für gewöhnliche Edelstahlprodukte, auf denen sich ein matter Belag, leichte Verfärbungen oder Spuren von Getränken gebildet haben. Besteck mit Griffen aus Holz oder Kunststoff, mit Klebeverbindungen, farbigen Verzierungen oder empfindlichen Beschichtungen sollte nicht in die heiße Lösung gelegt werden: Die Materialien können sich verformen oder ablösen. Bei Silberbesteck ist die Verfärbung oft auf eine spezielle Beschichtung der Oberfläche zurückzuführen; hier sind speziell für Silber geeignete Mittel erforderlich, die den Anweisungen des Herstellers entsprechen. Wenn das Besteck regelmäßig gründlich gespült und von Zeit zu Zeit in einem Topf behandelt wird, sieht der Tisch sauber aus und der Alltag wird wesentlich entspannter.

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